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Freitag, 29. März 2013

Ich will keinen Winter mehr....

Ich gebs zu, auch ich will jetzt keinen Winter mehr.
Nach über 20 Jahren hab ich mir jetzt wieder ein Moped gekauft und nun....
Es steht im Hof, na super. Was ich will ist fahren, jepp ihr Götter ich will FAHREN. Also los jetzt macht das weg. Nix Schnee und mal über 10 Grad. Auf jetzt.







Montag, 3. Dezember 2012

Mini und Tommy sind weg....


Ja, es ist wahr Mini und Tommy sind weg.

Da ja nicht alle die Kommentare lesen, wollte ich heute nochmals kurz berichten was seit Donnerstag so passiert ist.

Donnerstagabend fragte mich mein Schatz ob wir nicht einfach in der Dorfgaststätte essen gehen sollten. Warum nicht, und irgendwann ahnte ich dass da noch mehr ist. Und schon bald kam das Gespräch auf unsere Gäste. Sonja erzählte mir, dass sie am Nachmittag bei den eigentlichen Besitzer war um zu erfahren wie, denn nun die Übergabe stand finden sollte. Dabei hätte er dann zu verstehen gegeben, daxs wir die Katzen behalten könnten. In dem Gespräch hat Sonja nicht darauf reagiert, da sie das Ganze erst mit mir besprechen wollte.
Wir haben dann stundenlang überlegt, was und wie wir dass handhaben können. Schließlich einigten wir und darauf dass wir Mini bei uns behalten und für Tommy ein schönes echtes Zuhause suchen wollten. Mit dem Gedanken setzte ich mich noch am Donnerstag Spätabends an den PC und veröffentlichte einige Suchmeldungen für ein neues Tommyheim, in verschiedenen Sozialen Netzen und ja auch hier bei Blogspot.
Schon morgens um 4:30h fragte ich eine mir bekannte Kassiererin und so ging das weiter. Plakate in der Firma aufgehangen, Kollegen angespitzt und und und.......
Um 11:30h dann Sonja´s Anruf: "Du, ich war gerade oben bei den Assis um denen zu sagen, dass wir die beiden behalten. Jetzt wollen sie die beiden aber doch behalten und mitnehmen. Schließlich würde die ganze Familie Richtung Gräfswalde ziehen und da sollten die Katzen schon mit" Für mich brach da ne Welt zusammen. In aller Eile haben ich dann erstmal alle Anzeigen gelöscht bzw. als erledigt gekennzeichnet. Plakate wieder abgerissen und und und. Nachdem ich dann so zwei Stunden später in der Heimat war, bin ich dann selber nochmals dahin um im Gespräch zu klären was denn nun Fakt sei. Letztlich blieb sie stur und wollte die beiden wieder haben und ich konnte rechtlich nix machen. Ich mußte sie aushändigen.
Mir tut das jetzt noch weh und deswegen will ich gar nicht beschreiben wie das war.

Fakt ist: Sie sind weg.....und in mir ist es wieder ein Stückchen stiller. Ist ja nicht das erste Mal in den vergangen zwei Jahren.

Donnerstag, 29. November 2012

Mini und Tommy


„Ehrlich gesagt, ich versteh die Menschen nicht“ So Sätze kommen öfter aus meinem Mund und immer wieder bestätigen mir meine Mitmenschen meine Haltungen ihnen gegenüber.

Ich will einfach nicht verstehen wie man sich Tiere anschaffen kann ohne die Verantwortung dafür zu übernehmen. Jetzt war da wieder einer dieser traurigen Geschichten in deren Mittelpunkt zwei liebe junge Katzen stehen.

Am 13. November rief mich mein Schatz an und sofort hörte ich, dass irgendwas nicht normal war, denn ihre Stimme zitterte. Stockend erzählte Sonja mir, dass sie es nicht mehr aushalten würde. Im Keller unter dem Laden wären zwei Katzen eingesperrt, die so laut schreien würden. Sie würde jetzt die Katzen da raus holen und erst mal würden sie zu uns ziehen! Egal welche Konsequent das haben würde.

Ihre Mitarbeiterin und Freundin von uns sei schon unterwegs um sie erst mal mit zu sich zu nehmen. Da gab es keine große Diskussion, ich stand hinter ihr und wollte dann auch die Katzen bei Wilma abholen, sobald ich Feierabend hatte.

Mit war sofort klar dass es sich rechtlich hierbei um Diebstahl handelte, daher rief ich Sonja noch mal an um sie zu bitten einen Zettel an die Tür zu hängen wo den die Katzen jetzt zu finden seien. Schließlich ging er erstmal nur darum die Not zu lindern. Ich weiß gar nicht wie oft wir in den kommen Stunden noch miteinander telefoniert haben. Ein Gespräch mit der Polizei bestätigte meine Vermutung, rechtlich hätten wir sie da nicht rausholen dürfen. Aber das war uns in dieser Situation völlig egal. Irgendwann in den Abendstunden meldet sich der Besitzer. Er, seine Frau und drei Kinder seien aus ihrer Wohnung geflogen und sind nun übergangsweise bei der Tante mit eingezogen. Angeblich wollten sie die beiden Katzen ins Tierheim bringen, die sie aber nicht genommen hätten, da nicht geimpft Bla bla bla.

Klar da sperrt man dann diese armen Dinger in den Keller, packt in den alten Hamsterkäfig etwas Stroh, als Katzenklo und wirft noch etwas Trockenfutter auf den Boden. Wasser wurde keines gesehen. Tür zu Affe tot? Sonja hat den Typ so dermaßen gefaltet, dass er uns sein Weib am nächsten Morgen mit gesenktem Haupt im Laden standen. Am 01.12.12 sollten die Katzen nun zu den Schwiegereltern, die ein Haus haben. Uns war klar, dass die beiden bis dahin bei uns bleiben.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, welche Mengen die fressen. Mir scheint die haben noch nie Nassfutter bekommen. Und wie lieb die beiden sind, sie merken wie gut es ihnen bei uns geht und wie sehr wir uns um sie kümmern. Dass danken die beiden einem, mit einem immer währenden Schnurren, sobald wir zu ihnen ins Tibet Zimmer kommen. Dort haben sie bei uns erst mal Zuflucht gefunden. Sie schmusen und schnurren, als ging es um ihr Leben und besonders die Mini (mein Mädchen) liegt ständig in meinem Arm oder auf meinem Rücken, wenn ich sie dort oben besuche. Am liebsten würde ich sie beide behalten!

Nur haben wir schon drei Kater und unser Herr Schmidt würde dem Tommy das Leben nicht leicht machen. 5 Katzen sind schon ne eigenen Hausnummer und wir haben Angst, dass wir die Verantwortung nicht stemmen können. Vier würde gehen, dass hatten wir ja bis zum Tod vom Jule im März schon ein paar Jahre. Och man ich bin gerade hin und her gerissen und freu mich gar nicht auf dem Samstag, wenn sie wieder weg aus unserem Leben sollen….



Liebe zukünftige Tierbesitzer, bitte informiert Euch doch erst mal was auf Euch zukommt, wenn ihr Tiere in Euer Heim aufnehmt. Ab diesem Moment tragt ihr die VOLLE Verantwortung für die Lieben. Das sind keine Puppen, die man entsorgt sobald sie einem lästig geworden sind. Es sind Wesen, die wahrscheinlich mehr Herz und Seele habe wir ihr selbst.





Mittwoch, 21. Dezember 2011

Julfest

Wir wünschen Euch allen ein frohes Julfest! Wunderschöne und friedliche Raunächte und dazu ein paar schöne Träume. Und dass sie die dann alle wahr werden sollen... Sweyn, Dankward, Sonja

Samstag, 5. November 2011

Welkes Blatt

Leise und still kam der Abend über uns, wie der Herbst den Sommer ablöste.
Ein schönes Wochenende Euch





Hermann Hesse

jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will

Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,

Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

Mittwoch, 14. September 2011

ein Blitzgedanken am frühen Morgen....


Es träumen, die Menschen nicht wenig und so ist in seiner Welt, ein jeder ein König.
Doch, die meisten tragen auf ihrem Kopf, nur den kunterbunten Narrenschopf.
-Dankward der Rabe-

Montag, 12. September 2011

Heimat...

Ich möchte Euch heute mal was zeigen, dass ich Samstagabend in den Schubladen vom Graubart gefunden habe. Uns war Langweilig und die zwei waren aus. Da fiel dem Shawn ein, das wir ja mal  ins Büro schleichen könnten und dort fiel  uns der Text in die Hände *hüstel* Aber vielleicht müsst ihr es dem Dankward ja nicht gleich auf die Nasenspitze binden. Ich fand es eben auch so passend für mich:
-von Dankward-
Ich bin also sesshaft geworden und wenn alles gut geht, dann bleibe ich für eine längere Zeit in dem kleinen Bergdorf in Rheinhessen wohnhaft. Die Menschen hier in der Gegend nennen ein paar Dörfer „Bergdörfer“. Belustigt ob der Tatsache, das diese Erhebung alles andere als ein Berg ist und gleichzeitig als was besonderes abgestempelt zu werden, benutze ich diesen Begriff sehr gerne und auch das ich in der Rheinhessischen Toskana wohnen würde.
Als dieser Gedanke „Sess-haft-igkeit“ in mich drängte wurde mir schon anders und meine Gedanken kreisten um dieses Wort: HEIMAT.
Was die Allgemeinheit mit dem Begriff Heimat verbindet, ist ja bekannt, aber was bedeutet Heimat für mich? Für mich, der mit 18 Jahren das Elternhaus erst mal in Teilzeit verlassen hat, bevor er mit 23 dann entgültig seinen eigenen Hausstand gründete. Der bis dahin schon in einigen Regionen Deutschlands für jeweils ein paar Monate und auch Jahre gewohnt hat. Für mich hat, nein für mich muß Heimat  doch eine abweichende Bedeutung haben? Ja selbst meine Reisen in andere Länder müssten mir doch helfen den Begriff Heimat dingbar zu machen. Wenn das überhaupt möglich ist.
War ich damals in Essen daheim? Nein! In Köln...in Appen....in Lechfeld....Iserlohn...Nein, nein, nein! Warum nicht? Ich war wohl zu jung, bin ich doch grad erst ins Leben gestolpert und habe die Welt entdeckt. Schließlich komme ich aus einem 500 Seelendorf. Da war das Ganze eher ein Abenteuer für mich und ich hatte keine Zeit in mich reinzuhören und meiner Seele Tiefe zu gönnen. Im Pfälzer Wald? Ja, da war ein Gefühl von Heimat. Da blieb ich zwei Jahre und hatte nun auch Zeit für mich als auch für dieses alte Kulturland.
Sehr stark war der Eindruck „Angekommen zu sein“ in Schottland, und irgendwie auch in Island und Norwegen ja und auf Amrum. Und sicher ist nach herkömmlicher Definition der Westerwald meine Heimat. Und trotzdem habe ich durch meinen Lebensweg einen anderen Begriff von Heimat.

HEIMAT, da steht das Wort fettgedrückt.....
Hmmm, Heimat ist für mich zuerst einmal ein Gefühl. Ein Zugehörigkeitsgefühl? Nein, das nicht, dafür fühle ich mich zu wenig an die Menschen einer bestimmten Region gebunden. Obwohl, ich doch gerne sage, dass ich ein Westerwälder Basaltkopf bin. Das aber drückt ja nur aus, wie sehr ich  bestimmte Eigenarten an mir erkenne, die dem Westerwälder allgemeinhin zugeschrieben werden. Aber vielleicht ist es doch auch ein Zugehörigkeitsgefühl, irgendwie fühle ich mich einem bestimmten Lebensstil zugehörig....angenähert.
Ist es die Natur? Ja, bestimmt sogar. Wie der Wald mich einfängt, wie der Bach neben mir sein Lied murmelt, wie der Nebel mich hinwegnimmt in meine Welt. Wie das Meer eiskalt an meinen Füßen zieht und Fernweh in mir weckt, wie die Sonne gemäßigt auf mich herab scheint und wie ich die einsamen Pfade der Berge erklimme, das ist Heimat. Das ist es aber nicht alles. Da ist ja noch das Wissen. Das Wissen um unsere Vorderen, die mit Ihrem Kult von Urzeiten an schufen was in mir Heimat wurde, die mich verstehen lassen. Heimat ist auch ein Ort der Ruhe und eines sinn-vollen Lebens. Wenn dann noch ein paar Menschen da sind, die so fühlen wie ich, dann fühle ich mich daheim....Heimat ist für mich nicht regionalbezogen, Heimat ist in mir.

Heimat ist wie ein gut schmeckender Cocktail aus Gefühl, Natur und Wissen. Ich glaub ich bin angekommen und nicht nur in dem kleinen Bergdorf in Rheinhessen...






Sonntag, 28. August 2011

Jeder Tag in unserem Leben....

"Jeder Tag in unserem Leben, ist ein Tag auf dem uns eigenen Weg. Wir setzten Schritt für Schritt und wissen doch nicht wo es hingeht. So mag uns das Leben wie ein Dickicht erscheinen durch das wir uns durch kämpfen müssen. Wer weiß wann es enden wird."
-Dankward der Rabe-



"Every day in our lives is a day on our own path. We sat down step by step and do not know yet where it goes. So we may seem life like a maze through which we must fight our way through. Who knows when it will end."     -Dankward der Rabe-

Donnerstag, 4. August 2011

Nachgedacht....


In Dankwards Lesezimmer hängt ein Bild dass er mal in der Abstellkammer des Hauses gefunden hat, darauf steht:


Es geht uns der ganze Gewinn des Lebens verloren, wenn wir uns nicht mitteilen können, und eben in den zartesten Sachen, an denen man so selten Teilnehmer findet, wünscht man sie am Lebhaftesten. Goethe


-ohne weitere Worte-

In the lumber-room Dankward found an old sign, which ist now in his office.


We are going to win the whole of life lost, if we can not tell us, and even in the most delicate things, where you find such rare participants, you want them most vividly. Goethe


-no more words-