Samstag, 10. November 2012

Nordisch by music: Eivør Pálsdóttir



Hallo meine Lieben,
von Zeit zu Zeit stelle ich hier ja mal Musiker vor, die mich oder Dankward begeistern können. Als alter Wikinger mag ich natürlich besonders die Musikwelt des Nordens, die ja auch Dankward`s Seelenfluchtwelt ist.

Das Debüt macht in der neuen Kategorie: "Nordisch by music" eine Künstlerin von den Färöer Inseln.

Eivør Pálsdóttir

Eine Vollblutmusikern die schon im Alter von 15 Jahren anfing professionell Musik zu machen. Mehr von ihr findet ihr auf ihrer HP von Eivør oder auch bei Wikipedia
Die Drei Videos, welche ich Euch heute hier vorstellen will zeigen einen Ausschnitt ihrer musikalischen Bandbreite. Viel Spaß beim erleben von Eivør Pálsdóttir. Eurer Sweyn








Mein Youtube Kanal
 Schaut auch immer mal auf Sweyn´s YoutubeKanal, da gibt es dann noch mehr Videoclips zu sehen. :-D

Donnerstag, 9. August 2012

Weils Wetter gerade so trüb ist....

Text:

Alesund


No this is not my guitar
I'm bringing it to a friend
And no I don't sing
I'm only humming along

Up here in the air
I'm just mumbling at the clouds
Wanting to be known
While I pass the lonely hours

I came down from the room
I saw you in the rain
Laughing with some people
Hair dripping down your face

Your calm hypnotic eyes
Your Scandinavian glow
I felt them like a flame
Candle in my cold bones

Tonight you were my muse
As I belted and I strummed
Trying not to drown
In the helicopter drone

Alesund

From the crowd I heard
You sing a pretty line
Was it there so much longer
That I wanna cry

I thought about it long
Had you repeated in my ear
"I couldn't place a thought
without you being so close"

Alesund

Should've played it then
From the intro to the end
When they offered me the stage
At the bar we landed in

But I turned and walked
Away from all the fun
And back into the black
Seaside night of Alesund

Alesund

Donnerstag, 19. April 2012

Die Saison steht vor der Tür...Haithabu wir kommen

Ich, Sweyn darf mal wieder so richtig sein was ich bin. Ein Nordmann ;-)
Vom 18.-20.05.2012 fahre ich mit der IG-FrüHer (frühes Handwerk erleben), das sind: Dankward und Nana, Landogar, Roland, Jaenis und Bodvar nach Haithabu. Als Gäste der IG FrüHer sind diesmal dabei: Silke und Jens. Yeahhhhhhhhh.
18. bis 20. Mai 2012:
Belebung des Wikingerdorfes in Haithabu im Rahmen der IG FrüHer
Motto: "Das Schaf im frühen Mittelalter: Nahrung, Kleidung, Werkzeug" und "Feuer - elementar wichtig".
Wir zeigen wie man die Wolle verarbeitet also wie man Rohwolle kämmt und spinnt. Wie man dann mit den Wollgarn webt oder die Technik des Naalbinding
Wir haben einen Knochenhandwerker dabei und reden nicht nur über die Ernährung, wir zeigen es auch.
Dabei haben wir auch alles was man zum Feuermachen braucht und auch verschiedene Lichtquellen. Bei uns darf man aber nicht nur schauen, sondern auch einiges mitmachen und sich erklären lassen, habt ihr z.B schon mal was von Slynglyng gehört? Oder wollt ihr mal Funken schlagen? Und habt ihr mal in einen Schutzklappengefäß geschaut und was darin wohl so kocht?
Wir beißen nicht *lach*
Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Wer wissen will was dieses Jahr in Haithabu sonst noch an Programm geboten wird, der schau mal hier oder auf der HP vom Museum
Ein paar Bilder vom letzten Jahr zur Einstimmung findet ihr hier und ich bin schon ganz hibbelig und der olle Graubart Dankward erst *ggg*
Falls ihr dann zufällig oder gewollt auch dort seit, meldet Euch doch vlt. schon mal vorher.

Einen ollen Nordmann Gruß von Mir

Sweyn Assleifsson.

Dienstag, 27. März 2012

Warum ich gerade nichts schreibe....

Am 21.03.2012 musste ich meinen über alles geliebten Jul (Julchen) gehen lassen. 19 Jahre...fast mein halbes Leben lang war er und sein Bruder bei mir (uns). Ich habe gute aber auch viele schlechte Jahre durchlebt und er hat mich immer geliebt, ich war für ihn mehr als nur ein Dosenöffner ich war sein ein und alles. Wenn ich ihn auf dem Arm hielt hat er mich immer total verliebt angeschaut und wollte dann immer schmusen, und wenn er Angst um mich hatte miaute er Herzzerreißend. So absolut bedingungslos, so konnte nur er mich lieben und ich liebte ihn und tue es immer noch. Er war mein Telefon zu Ebenen die ich nicht erreichte, mein Seelentröster und Kamerad. Ich verdanke ihm viel. Jetzt starb er in meinem Arm, sein Kopf in meiner Hand, bekam er die letzte Spritze. Leider nicht in seinem geliebten Zuhause sondern in einer kalten Tierklinik. Ich vermisse ihn jeden einzelnen Tag und ertappe mich dabei wie ich leise in mein Büro gehe um ihn nicht zu wecken, dort hat er viel auf einer Decke unter dem Tisch gelegen. Oder meine Hand sucht nachts nach ihm, da er immer bei mir lag, entweder auf meinem Rücken oder bei meinem Kopf...nur ist da keiner mehr. Und ich merke das sein Bruder ihn auch vermisst und das es viel stiller im Haus geworden ist. Ich will ihn wieder haben und muß doch loslassen, das fällt mir sehr schwer...

Samstag, 18. Februar 2012

Hang Solo "This is not a Drum"

Unglaublich.... Euch eine schöne Zeit, bin jetzt erstmal ein paar Tage weg.

Samstag, 14. Januar 2012

die IG - FrüHer

Liebe Freunde von Sweyn unterwegs...

heute möchte ich ein weiteres Projekt aus dem Bereich Living History vorstellen.
Die Ig-FrüHer (Interessengemeinschaft frühes Handwerk erleben)
Die Gruppe Franka Nebula, welche ihr ja schon alle kennt ;-) hat sich mit der Gruppe Bodvardsholt und dem Roland zusammen gefunden um einige Projekte zusammen zu verwirklichen. Bereits 2011 hatten wir unsere erste öffentliche Vorführung in Worms auf dem Spectaculum dass auch dieses Jahr wieder stattfinden wird, doch diesmal ohne uns, da wir zu diesem Zeitpunkt wo anderes sein werden. Wo, das werden wie Euch die Tage noch verraten. Wer aber aus der Gegend kommt, der sollte sich das Datum vom 18 - 20 Mai 2012 vormerken und nach Worms fahren. Und wer aus dem Norden kommt sollte sich in Geduld üben, bis ich Euch sage wo wir dann sein werden :-D

Schaut doch mal rein: Homepage von IG-FrüHer


www.ig-früher.de



Samstag, 24. Dezember 2011

24.12.2010

Nie werde ich diesen Tag vergessen.... In Erinnerung an meinen Bruder Peter,

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Julfest

Wir wünschen Euch allen ein frohes Julfest! Wunderschöne und friedliche Raunächte und dazu ein paar schöne Träume. Und dass sie die dann alle wahr werden sollen... Sweyn, Dankward, Sonja

Samstag, 17. Dezember 2011

Björk Jóga

Ach Björk....
"Immer wieder mal muß ich Jòga einfach anhören und dieses Video ansehen. Es klingt wie eine Liebeslied und hat mich damals schon verzaubert"
So mein alter Graubart immer wieder mal.

Laut Björg ist es auch ein Liebeslied, ein Liebeslied an Island. Mittlerweile hat Dankward und sein Schatz auch Island erleben dürfen und ich würde so gerne mal im Winter mit den zwei dahin *träum*
Björk - Joga von universalmusicdeutschland

Samstag, 3. Dezember 2011

Kurs Haithabu 12. 15. Juli 2012



Mal was ganz leckers für alle Freunde der Wikinger und Bootsliebhaber.
Im nächsten Jahr geschieht in Schleswig etwas ganz besonderes:

Über 20 Rahsegler nehmen "Kurs Haithabu"

Das wird ein unglaubliches Erlebniss entlang der Schlei, von der Mündung bis nach Haithabu.
Zurückversetzt in eine Zeit, die lange her ist, als Haithabu noch eine große Handelsstadt war.Etwas was man so dort noch nie sehen und erleben konnte. Die Chance sollte man wirklich nutzen.
Dazu noch die Belebung des Wikingerdorfes mit allerlei Handwerker.
Also Wikinger - Erleben pur.
Und ich weiß wovon ich da spreche, schließlich waren Dankward und ich schon mal Teil der Belebung dort.

Sollte man sich schon mal vormerken.

Mehr Infos:
http://www.kurs-haithabu.de/





Mittwoch, 23. November 2011

Montag, 21. November 2011

Statt Banken werden Kultureinrichtungen gestrichen

Ich leite an dieser Stelle einfach mal folgende Post weiter, Danke an Ivain für die Erlaubniss:
"Hallo,


ihr kennt von euren Rercherchen her ja sicherlich alle das hervoragende Institut für Realienkunde des Mittelalters und der Neuzeit aus Krems in Österreich und seine wunderbare Bilddatenbank. (Wenn nicht schleunigst nachholen solange es noch geht: http://www.imareal.oeaw.ac.at/ So eine gute Sammlung an spätgotischen Bildern mit Kleidungsdetails etc. gibt es kein zweites mal!)
Gerade eben haben mich erschrenkende Nachrichten erreicht: Der Österreichische Staat will ein Drittel der Mitarbeiter in der ÖAW entlassen, was wohl auch das Aus für das Institut und die Bilddatenbank bedeutet!


Unterschreibt bitte alle die Onlinepetition (falls ihr zustimmt) um die Schließung nach Möglichkeit noch zu verhindern!
Und verteilt diese Mail bzw. die Onlinepetition so weit wie möglich!


liebe Grüße,
Stoffel


Ich hänge hier den Text einer mir gut bekannten ehemaligen Doktorandin des Instituts an:
___


Weiterleitung einer Mail von Christina Schmid, Archäologin aus Österreich, die sich leider sehr erschreckend anhört.
Lest selbst:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,


zwar nicht mehr in eigener Sache, aber dennoch leite ich Euch unten einen Link zu einer Petition weiter:


Die Akademie der Wissenschaften plant, 300 (manche Quellen sprechen von bis zu 450) ihrer ca. 1000 MitarbeiterInnen zu kündigen. Unter den von der Schließung akut bedrohten Instituten ist auch das Institut für Realienkunde in Krems.


Unter http://openpetition.de/petition/online/bedrohung-des-forschungsstandortes-oesterreich findet Ihr eine Petition gegen diese nicht wieder rückgängig zu machende Zerstörung der österreichischen Forschungslandschaft. Wenn solche Petitionen vielleicht auch eher wirkungslos bleiben, ist eine Unterschrift zumindest ein Zeichen der Unterstützung an meine ehemaligen KollegInnen in Krems.


Ich würde mich daher freuen, wenn Ihr - sofern Ihr dem Inhalt der Petition zustimmt - unterschreibt!


Danke,


liebe Grüße
Christina"
Auch ich bitte um Eure Unterstützung und der Verbreitung
Mit lieben Grüßen
Dankward


Samstag, 19. November 2011

Franka Nebula

Wie ihr ja schon wisst oder aber auch nicht, sind ich Sveni und Dankward zusammen mit Sonja und Landogar in einer Living History Gruppe, die sich Franka Nebula nennt.

Da wir jetzt unser Fotoalbum als Blog angelegt haben, möchte ich Euch heute dazu einladen Euch die Bilder mal anzuschauen. Auch erfahrt ihr auf der Homepage wer wir sind und worum es uns geht. Die noch bestehenden Lücken sollen in nächster Zeit weiter geschlossen werden.

Schaut auch im Fotoalbum mal öfters rein, es werden noch Bilder folgen.

Liebe Grüße Sweyn

Samstag, 5. November 2011

Welkes Blatt

Leise und still kam der Abend über uns, wie der Herbst den Sommer ablöste.
Ein schönes Wochenende Euch





Hermann Hesse

jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will

Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,

Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

Freitag, 4. November 2011

Mittwoch, 2. November 2011

Ja, ich sehe eine andere Welt...

Alles begann mit einem VideoClip bei Youtube.
Irgendwie war ich auf der Suche nach einer keltischen Harfe und wollte mir mal anhören wie sowas klingt.
Es dauerte nicht lange und ich fand Cecile Corbel und es gefiel mir gut was ich da so hörte. Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Sie spielte live im Jagdhofkeller in Darmstadt und wir hatten Zeit dort hin zu gehen.

Ich will gar nicht lange rumschreiben und lieber die Bilder sprechen lassen.
Mir hat es gut gefallen und es war eine wunderschöne Atmosphäre. Und man merkte schnell dass sich hier traf was sich treffen sollte, denn die Inhaber vom Jagdhofkeller betreiben ein französisches Restaurant.

Cecile war mit einem Gitarristen und Bassisten auf der kleinen Bühne und wir saßen vlt. 5 Meter davon entfernt. Leider ist es bei der Besetzung natürlich nicht möglich alle "meine" Lieder zu spielen. Begeistert hat mich dann auch, dass sie Arrietty's Song auf Deutsch gesungen hat und als sie sang "Ich wünsche mir so sehr das mich jemand beschützt", dachte ich -"das passt" so zierlich und barfüßig wie sie da so vor uns saß. Richtig schüchtern vermied sie die meiste Zeit den Blick ins Publikum während sie spielte und irgendwie macht sie das noch sympathischer  und wenn sie "Glühwürmschen" auf deutsch sagt.....Ich liebe diesen Akzent.
Ich hoffe nun darauf sie nächstes Jahr wieder in Darmstadt sehen und erleben zu können.

Samstag, 8. Oktober 2011

Simon´s Cat

Wie bei uns daheim *lach* Immer wieder schön sich die Videos von Simon anzuschauen.

Sonntag, 25. September 2011

Provence 2011

Hallo Ihr Lieben, jetzt erstmal nur ein paar Bilder.
Texte folgen wenn ich weniger müde bin.





















Und hier der kleine Schnappschuss, der erklärt wo all die Eclairs geblieben sind, die wir für Lisanne gekauft haben (der Graubart)







„Es geht die Provence“, entschied Sonja, „mal kein Land wo es so aussieht wie in Schottland oder so“. „Hä“, wie meint sie das denn? Egal, ab in den Sünden, wo sündige Rotweine und leckerer Käse auf unsere Plünderung warten. Nur mit diesen Argumenten konnten wir den Graubart dazu bringen gen Süden zu reisen, er mag es nämlich nicht warm, jaja.
Der Drachen wurde klargemacht und in den Abendstunden ging es los, mit viel Freude auf Urlaub und nur gaaaaaanz wenig Kenntnisse der Einheimischen Sprache. Das kann ja was werden, so der allgemeine Tenor unserer sechsköpfigen Mannschaft. Mit uns waren Wilma und Rüdiger sowie mein Kumpel Shawn das Schaf, unterwegs.
Nach unendlichen Stunden vorbei an Mautstellen und Autobahnrastplätzen gelang es uns endlich den Drachen vor einem Chalet festzumachen, vom dem wir nicht wirklich wussten ob es unser Domizil sein würde, Hausnummern wohl eher unbekannt. Ein vorbeifahrender Einheimischer wurde angehalten und die erste Überraschung folgte: Er bot sich sofort an, für uns die Verwalterin anzurufen. Ich dachte die Franzosen sind so dickschädelig, stur und mögen uns Deutsche nicht, grübel, was hat mir denn der Graubart da so erzählt? Die Verwalterin sprach englisch, was schon praktisch ist, wenn man nur ein paar Brocken französisch spricht und das auch nur weil Sonja noch schnell einen Sprachkurs besucht hat.
Ne halbe Stunde später wurde das Haus erobert, der Pool eingeweiht, was mit 18 Grad Wassertemperatur doch recht kühl war und für kurze Aufenthalte sorgte. Dann noch schnell für das Abendessen einkaufen, im Super U und dann ab zum grillen und früh ins Bett.
Wenn ich so weiter schreibe wird das ein echt langer Bericht, gelle Dankward? Ja, du quasselst auch wieder wie ein Wasserwall (Der Schreiberling).

Hier über nehme ich Dankward mal die Hoheit über das geschriebene Wort.
Provence, damit verbindet man Süden, Sonne, Meer, Märkte gutes Essen, Kräuter, Lavendelfelder und Olivenhaine.
Was wir (Sonja, Shawn, Sven Dankward) nicht gesehen haben war das Meer, denn unser Plan war es mal nicht so viele Kilometer zu fahren und so wichtig war uns das Mittelmeer nicht.
Ausgangspunkt war unser angemietetes Chalet in Cavaillon in der Region Luberon. Die Morgende und Abende waren durch den Wind schon recht kühl, was mir sehr recht war und es ist schon schön morgens um 7 mit der ersten Tasse Kaffee im Liegenstuhl im Garten zu sitzen während die anderen schlafen und dabei zu zusehen wie die Natur erwacht. Allerdings war es dann in der Mittaghitze beinahe 30 Grad, was uns doch schon zuviel ist.

Einer der ersten Städte, die wir uns anschauten war  L'Isle sur la Sorgue, dort fand am Sonntag ein Antikmarkt statt allerdings war es eher ein normaler Markt und die Antiquitäten fand man in den Läden bzw in einem alten Industriegelände, wo viele Händler Plätze in der Halle angemietet hatten. In der Stadt schlängelten sich kleine Stände mit Kleidung und Haushaltswaren und dann kamen auch die ersten Lebensmittelstände. Schnell war das Eis gebrochen und sogar ich bin ohne Französisch-Kenntnisse zu meinem Käse und meiner Salami gekommen. Es geht doch! Wenn man ernsthaftes Interesse zeigt und sich Mühe gibt die Händler zu verstehen, dann wird schnell mal das Messer gezückt und kleine Probierstückchen abgeschnitten. Sehr schön. Nach reichlicher Beute zog es uns in eine Brasserie und damit zum ersten Pastis. Hier an der Stelle sei mal vor dem französischen Kaffee gewarnt und wer glaubt mit Espresso durch zu kommen irrt auch schnell mal. Denn öfter bekommt man dann doch bloß einen kleinen Kaffee. Und bei Kaffee denke ich an die Mädels und an Bedürfnisse und da sind wir schon bei den französischen Toiletten. Die öffentlichen haben meist keinen Sitz wie bei uns und sauber sind die ohnehin selten.

Dann führte uns der Weg nach Gordes, einem kleinen Bergdorf, das sich an die Hänge anschmiegt wie Schwalbennester, war ganz nett aber vielmehr dann auch schon wieder nicht.
Gut man hatte eine schöne Aussicht und eine Burg konnte man auch besichtigen. Ebenso ein paar Touriläden aber das war es dann auch schon. Dort war dann auch der EINZIGE Franzose, der nur am meckern war, so das ich von einer Bestellung Abstand nahm und statt dessen immer mehr ärgerte.
Der Drache führte uns zur Abbaye  de Senanque das Kloster, das ist in jedem Buch über die Provence mit blühenden Lavendelfelder davor zu sehen ist. Leider war die Blütezeit vorbei und dieser schöne Anblick war nicht für uns bestimmt. Egal rein ins Kloster, allerdings folgte die nächste Überraschung. Besichtigung NUR im Rahmen einer Führung, Führungen nur in Französisch. War ja klar aber wir wollten das Kloster sehen und haben die Kröte geschluckt nichts zu verstehen. Die Führung war dann für uns sehr langweilig und da Türen immer zu und abgeschlossen wurden, kamen wir nicht so recht voran. Das Kloster ist sehr schön und wir hätten es eben mehr genossen, wenn wir einfach so rein gedurft hätten.
Fortsetzung folgt…

Mittwoch, 14. September 2011

ein Blitzgedanken am frühen Morgen....


Es träumen, die Menschen nicht wenig und so ist in seiner Welt, ein jeder ein König.
Doch, die meisten tragen auf ihrem Kopf, nur den kunterbunten Narrenschopf.
-Dankward der Rabe-

Montag, 12. September 2011

Heimat...

Ich möchte Euch heute mal was zeigen, dass ich Samstagabend in den Schubladen vom Graubart gefunden habe. Uns war Langweilig und die zwei waren aus. Da fiel dem Shawn ein, das wir ja mal  ins Büro schleichen könnten und dort fiel  uns der Text in die Hände *hüstel* Aber vielleicht müsst ihr es dem Dankward ja nicht gleich auf die Nasenspitze binden. Ich fand es eben auch so passend für mich:
-von Dankward-
Ich bin also sesshaft geworden und wenn alles gut geht, dann bleibe ich für eine längere Zeit in dem kleinen Bergdorf in Rheinhessen wohnhaft. Die Menschen hier in der Gegend nennen ein paar Dörfer „Bergdörfer“. Belustigt ob der Tatsache, das diese Erhebung alles andere als ein Berg ist und gleichzeitig als was besonderes abgestempelt zu werden, benutze ich diesen Begriff sehr gerne und auch das ich in der Rheinhessischen Toskana wohnen würde.
Als dieser Gedanke „Sess-haft-igkeit“ in mich drängte wurde mir schon anders und meine Gedanken kreisten um dieses Wort: HEIMAT.
Was die Allgemeinheit mit dem Begriff Heimat verbindet, ist ja bekannt, aber was bedeutet Heimat für mich? Für mich, der mit 18 Jahren das Elternhaus erst mal in Teilzeit verlassen hat, bevor er mit 23 dann entgültig seinen eigenen Hausstand gründete. Der bis dahin schon in einigen Regionen Deutschlands für jeweils ein paar Monate und auch Jahre gewohnt hat. Für mich hat, nein für mich muß Heimat  doch eine abweichende Bedeutung haben? Ja selbst meine Reisen in andere Länder müssten mir doch helfen den Begriff Heimat dingbar zu machen. Wenn das überhaupt möglich ist.
War ich damals in Essen daheim? Nein! In Köln...in Appen....in Lechfeld....Iserlohn...Nein, nein, nein! Warum nicht? Ich war wohl zu jung, bin ich doch grad erst ins Leben gestolpert und habe die Welt entdeckt. Schließlich komme ich aus einem 500 Seelendorf. Da war das Ganze eher ein Abenteuer für mich und ich hatte keine Zeit in mich reinzuhören und meiner Seele Tiefe zu gönnen. Im Pfälzer Wald? Ja, da war ein Gefühl von Heimat. Da blieb ich zwei Jahre und hatte nun auch Zeit für mich als auch für dieses alte Kulturland.
Sehr stark war der Eindruck „Angekommen zu sein“ in Schottland, und irgendwie auch in Island und Norwegen ja und auf Amrum. Und sicher ist nach herkömmlicher Definition der Westerwald meine Heimat. Und trotzdem habe ich durch meinen Lebensweg einen anderen Begriff von Heimat.

HEIMAT, da steht das Wort fettgedrückt.....
Hmmm, Heimat ist für mich zuerst einmal ein Gefühl. Ein Zugehörigkeitsgefühl? Nein, das nicht, dafür fühle ich mich zu wenig an die Menschen einer bestimmten Region gebunden. Obwohl, ich doch gerne sage, dass ich ein Westerwälder Basaltkopf bin. Das aber drückt ja nur aus, wie sehr ich  bestimmte Eigenarten an mir erkenne, die dem Westerwälder allgemeinhin zugeschrieben werden. Aber vielleicht ist es doch auch ein Zugehörigkeitsgefühl, irgendwie fühle ich mich einem bestimmten Lebensstil zugehörig....angenähert.
Ist es die Natur? Ja, bestimmt sogar. Wie der Wald mich einfängt, wie der Bach neben mir sein Lied murmelt, wie der Nebel mich hinwegnimmt in meine Welt. Wie das Meer eiskalt an meinen Füßen zieht und Fernweh in mir weckt, wie die Sonne gemäßigt auf mich herab scheint und wie ich die einsamen Pfade der Berge erklimme, das ist Heimat. Das ist es aber nicht alles. Da ist ja noch das Wissen. Das Wissen um unsere Vorderen, die mit Ihrem Kult von Urzeiten an schufen was in mir Heimat wurde, die mich verstehen lassen. Heimat ist auch ein Ort der Ruhe und eines sinn-vollen Lebens. Wenn dann noch ein paar Menschen da sind, die so fühlen wie ich, dann fühle ich mich daheim....Heimat ist für mich nicht regionalbezogen, Heimat ist in mir.

Heimat ist wie ein gut schmeckender Cocktail aus Gefühl, Natur und Wissen. Ich glaub ich bin angekommen und nicht nur in dem kleinen Bergdorf in Rheinhessen...






Donnerstag, 8. September 2011

Sweyn´s World


Schon länger angedacht und durch einen Kommentar von dem Kräuterfraala angeschubst. Will ich, Sweyn mal was zu meinem Blog sagen.

Quasi ein „Making of…“
Meine Heimat hier im Netz ist dieser Blog und der sollte schon eine angemessene Tapete, sprich ein schönes Hintergrundbild bekommen. Hier hat Dankward mir geholfen und das Bild entstand unter anderem aus einem Foto des „Ring of Brodgar“ (fotografiert von Sonja) einer Steinkreisanlage, die sogar größer als der berühmte Stonehege ist. Zu finden ist er in meiner Heimat auf den Orkney Inseln, genauer auf  Mainland. War doch klar, dass ich so was haben wollte, oder? Dann hat er noch auch wenn man es kaum sieht ein Blatt aus den Orkneyinga Saga, auf dem die Rede von mir ist *hüstel*, hinzugefügt. Und noch ein paar Kleinigkeiten runden das Bild ab, dann das ganze vergilben lassen und fertig war es. Und die Raben stehen für Dankward.
Derzeit stammen die meisten Landschaftsbilder aus dem letzten Schottlandurlaub von Sonja und Dankward, ihr wisst schon der Urlaub, bei dem sie mich mitgenommen haben. Und das mag ich an den beiden so, sie lieben wie ich auch, die nördlicheren Gefilde und Schottland ist für sie was ganz Besonderes und wer weiß, vlt geht es später mal für sehr viel länger in meine Heimat. Ich arbeite dran *gggg*.

Hier und jetzt mal  lüfte ich exklusiv ein kleines Geheimnis: „Isch abe gaarr keine Fingger“ von daher muß Dankward hier alle Texte schreiben. Ich zwinge ihn dazu, für irgendwas muß meine Axt ja gut sein. Und nein, es gibt keine zwei Schreiberlinge, wie schon vermutet wurde. Nur darf Dankward ab und an auch mal in seinem Namen, seine Gedanken veröffentlichen. Verständlich oder alles zu wirr?

Euer Sweyn

Dienstag, 6. September 2011

Ein kleines Dankeschön



Ein kleines Dankeschön für Euch

Für die, die ihren Weg hierher gefunden haben mal ein kleines Video zum Abend in fast herbstlicher Stimmung:





Dein Garten blüht noch

Dein Haus hat keine Mauern mehr,
Du lebst darin allein.
Wer zu dir geht und eintritt, der
Wird stets ein Fremder sein.

Kein Tisch lädt ein zu froher Frist,
Kein weiches Bett zur Rast,
In deinen leeren Zimmern ist
Einzig der Wind zu Gast.

Du kannst nicht seinem Bann entfliehn,
Du hörst ihm schweigend zu,
Geheime Stimmen füllen ihn
Und die verstehst nur du.

Dann schweift dein Blick zum Garten raus,
Aus dem du gingst verfrüht,
Als ahntest du, daß er vorm Haus
Noch immer für dich blüht.

Sonntag, 4. September 2011

Feuerwerk auf der Burg Klopp/ Bingen am Rhein

Wir waren gestern Abend mal wieder kurz auf dem Winzerfest in Bingen am Rhein. Obwohl es am Rhein ja wirklich viele Feuerwerk-Shows zu sehen gibt, ist es diese, die Dankward am besten gefällt.
Es gehört dazu dass sich die Leute an den verschiedenen Plätzen treffen und jeder hat ne Flasche Wein und Gläser dabei und man steht zusammen und läßt die Bilder mit der Musik auf sich wirken. Dankward und Sonja hatten eine echt leckere Beeren-Auslese dabei. Und keiner von uns hat heute Kopfweh :-)


Hier mal ein paar Bilder, wenn auch von 2008.
Der Schwerpunkt liegt bei der Illumination der Burg, 
dass gesamte Feuerwerk ist noch viel prächtiger,
es war einfach toll so was mal zu erleben, so als alter
Schotte ;-)