Ich, Sweyn darf mal wieder so richtig sein was ich bin.
Ein Nordmann ;-)
Vom 18.-20.05.2012 fahre ich mit der IG-FrüHer (frühes Handwerk erleben), das sind: Dankward und Nana, Landogar, Roland, Jaenis und Bodvar nach Haithabu. Als Gäste der IG FrüHer sind diesmal dabei: Silke und Jens. Yeahhhhhhhhh.
18. bis 20. Mai 2012:
Belebung des Wikingerdorfes in Haithabu im Rahmen der IG FrüHer
Motto: "Das Schaf im frühen Mittelalter: Nahrung, Kleidung, Werkzeug" und "Feuer - elementar wichtig".
Wir zeigen wie man die Wolle verarbeitet also wie man Rohwolle kämmt und spinnt. Wie man dann mit den Wollgarn webt oder die Technik des Naalbinding
Wir haben einen Knochenhandwerker dabei und reden nicht nur über die Ernährung, wir zeigen es auch.
Dabei haben wir auch alles was man zum Feuermachen braucht und auch verschiedene Lichtquellen.
Bei uns darf man aber nicht nur schauen, sondern auch einiges mitmachen und sich erklären lassen, habt ihr z.B schon mal was von Slynglyng gehört? Oder wollt ihr mal Funken schlagen? Und habt ihr mal in einen Schutzklappengefäß geschaut und was darin wohl so kocht?
Wir beißen nicht *lach*
Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.
Wer wissen will was dieses Jahr in Haithabu sonst noch an Programm geboten wird, der schau mal hier oder auf der HP vom Museum
Ein paar Bilder vom letzten Jahr zur Einstimmung findet ihr hier und ich bin schon ganz hibbelig und der olle Graubart Dankward erst *ggg*
Falls ihr dann zufällig oder gewollt auch dort seit, meldet Euch doch vlt. schon mal vorher.
Am 21.03.2012 musste ich meinen über alles geliebten Jul (Julchen) gehen lassen.
19 Jahre...fast mein halbes Leben lang war er und sein Bruder bei mir (uns).
Ich habe gute aber auch viele schlechte Jahre durchlebt und er hat mich immer geliebt, ich war für ihn mehr als nur ein Dosenöffner ich war sein ein und alles.
Wenn ich ihn auf dem Arm hielt hat er mich immer total verliebt angeschaut und wollte dann immer schmusen, und wenn er Angst um mich hatte miaute er Herzzerreißend. So absolut bedingungslos, so konnte nur er mich lieben und ich liebte ihn und tue es immer noch.
Er war mein Telefon zu Ebenen die ich nicht erreichte, mein Seelentröster und Kamerad. Ich verdanke ihm viel.
Jetzt starb er in meinem Arm, sein Kopf in meiner Hand, bekam er die letzte Spritze. Leider nicht in seinem geliebten Zuhause sondern in einer kalten Tierklinik.
Ich vermisse ihn jeden einzelnen Tag und ertappe mich dabei wie ich leise in mein Büro gehe um ihn nicht zu wecken, dort hat er viel auf einer Decke unter dem Tisch gelegen. Oder meine Hand sucht nachts nach ihm, da er immer bei mir lag, entweder auf meinem Rücken oder bei meinem Kopf...nur ist da keiner mehr. Und ich merke das sein Bruder ihn auch vermisst und das es viel stiller im Haus geworden ist.
Ich will ihn wieder haben und muß doch loslassen, das fällt mir sehr schwer...
heute möchte ich ein weiteres Projekt aus dem Bereich Living History vorstellen.
Die Ig-FrüHer (Interessengemeinschaft frühes Handwerk erleben)
Die Gruppe Franka Nebula, welche ihr ja schon alle kennt ;-) hat sich mit der Gruppe Bodvardsholt und dem Roland zusammen gefunden um einige Projekte zusammen zu verwirklichen. Bereits 2011 hatten wir unsere erste öffentliche Vorführung in Worms auf dem Spectaculum dass auch dieses Jahr wieder stattfinden wird, doch diesmal ohne uns, da wir zu diesem Zeitpunkt wo anderes sein werden. Wo, das werden wie Euch die Tage noch verraten. Wer aber aus der Gegend kommt, der sollte sich das Datum vom 18 - 20 Mai 2012 vormerken und nach Worms fahren. Und wer aus dem Norden kommt sollte sich in Geduld üben, bis ich Euch sage wo wir dann sein werden :-D
Wir wünschen Euch allen ein frohes Julfest!
Wunderschöne und friedliche Raunächte
und dazu ein paar schöne Träume.
Und dass sie die dann alle wahr werden sollen...
Sweyn, Dankward, Sonja
Ach Björk.... "Immer wieder mal muß ich Jòga einfach anhören und dieses Video ansehen.
Es klingt wie eine Liebeslied und hat mich damals schon verzaubert"
So mein alter Graubart immer wieder mal.
Laut Björg ist es auch ein Liebeslied, ein Liebeslied an Island.
Mittlerweile hat Dankward und sein Schatz auch Island erleben dürfen und ich würde so gerne mal im Winter mit den zwei dahin *träum*
Björk - Jogavon universalmusicdeutschland
Mal was ganz leckers für alle Freunde der Wikinger und Bootsliebhaber.
Im nächsten Jahr geschieht in Schleswig etwas ganz besonderes:
Über 20 Rahsegler nehmen "Kurs Haithabu"
Das wird ein unglaubliches Erlebniss entlang der Schlei, von der Mündung bis nach Haithabu.
Zurückversetzt in eine Zeit, die lange her ist, als Haithabu noch eine große Handelsstadt war.Etwas was man so dort noch nie sehen und erleben konnte. Die Chance sollte man wirklich nutzen.
Dazu noch die Belebung des Wikingerdorfes mit allerlei Handwerker.
Also Wikinger - Erleben pur.
Und ich weiß wovon ich da spreche, schließlich waren Dankward und ich schon mal Teil der Belebung dort.
Ich leite an dieser Stelle einfach mal folgende Post weiter, Danke an Ivain für die Erlaubniss:
"Hallo,
ihr kennt von euren Rercherchen her ja sicherlich alle das hervoragende
Institut für Realienkunde des Mittelalters und der Neuzeit aus Krems in
Österreich und seine wunderbare Bilddatenbank. (Wenn nicht schleunigst
nachholen solange es noch geht: http://www.imareal.oeaw.ac.at/ So eine gute Sammlung an spätgotischen Bildern mit Kleidungsdetails etc. gibt es kein zweites mal!) Gerade eben haben mich erschrenkende Nachrichten erreicht: Der
Österreichische Staat will ein Drittel der Mitarbeiter in der ÖAW
entlassen, was wohl auch das Aus für das Institut und die Bilddatenbank
bedeutet!
Unterschreibt bitte alle die Onlinepetition (falls ihr zustimmt) um die Schließung nach Möglichkeit noch zu verhindern! Und verteilt diese Mail bzw. die Onlinepetition so weit wie möglich!
liebe Grüße, Stoffel
Ich hänge hier den Text einer mir gut bekannten ehemaligen Doktorandin des Instituts an: ___
Weiterleitung einer Mail von Christina Schmid, Archäologin aus Österreich, die sich leider sehr erschreckend anhört. Lest selbst: Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zwar nicht mehr in eigener Sache, aber dennoch leite ich Euch unten einen Link zu einer Petition weiter:
Die Akademie der Wissenschaften plant, 300 (manche Quellen sprechen von
bis zu 450) ihrer ca. 1000 MitarbeiterInnen zu kündigen. Unter den von
der Schließung akut bedrohten Instituten ist auch das Institut für
Realienkunde in Krems.
Unter http://openpetition.de/petition/online/bedrohung-des-forschungsstandortes-oesterreich
findet Ihr eine Petition gegen diese nicht wieder rückgängig zu
machende Zerstörung der österreichischen Forschungslandschaft. Wenn
solche Petitionen vielleicht auch eher wirkungslos bleiben, ist eine
Unterschrift zumindest ein Zeichen der Unterstützung an meine ehemaligen
KollegInnen in Krems.
Ich würde mich daher freuen, wenn Ihr - sofern Ihr dem Inhalt der Petition zustimmt - unterschreibt!
Danke,
liebe Grüße Christina"
Auch ich bitte um Eure Unterstützung und der Verbreitung
Mit lieben Grüßen
Dankward
Wie ihr ja schon wisst oder aber auch nicht, sind ich Sveni und Dankward zusammen mit Sonja und Landogar in einer Living History Gruppe, die sich Franka Nebula nennt.
Da wir jetzt unser Fotoalbum als Blog angelegt haben, möchte ich Euch heute dazu einladen Euch die Bilder mal anzuschauen. Auch erfahrt ihr auf der Homepage wer wir sind und worum es uns geht. Die noch bestehenden Lücken sollen in nächster Zeit weiter geschlossen werden.
Schaut auch im Fotoalbum mal öfters rein, es werden noch Bilder folgen.
Irgendwie war ich auf der Suche nach einer keltischen Harfe und wollte mir mal anhören wie sowas klingt.
Es dauerte nicht lange und ich fand Cecile Corbel und es gefiel mir gut was ich da so hörte. Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Sie spielte live im Jagdhofkeller in Darmstadt und wir hatten Zeit dort hin zu gehen.
Ich will gar nicht lange rumschreiben und lieber die Bilder sprechen lassen.
Mir hat es gut gefallen und es war eine wunderschöne Atmosphäre. Und man merkte schnell dass sich hier traf was sich treffen sollte, denn die Inhaber vomJagdhofkeller betreiben ein französisches Restaurant.
Cecile war mit einem Gitarristen und Bassisten auf der kleinen Bühne und wir saßen vlt. 5 Meter davon entfernt. Leider ist es bei der Besetzung natürlich nicht möglich alle "meine" Lieder zu spielen. Begeistert hat mich dann auch, dass sie Arrietty's Song auf Deutschgesungen hat und als sie sang "Ich wünsche mir so sehr das mich jemand beschützt", dachte ich -"das passt" so zierlich und barfüßig wie sie da so vor uns saß. Richtig schüchtern vermied sie die meiste Zeit den Blick ins Publikum während sie spielte und irgendwie macht sie das noch sympathischer und wenn sie "Glühwürmschen" auf deutsch sagt.....Ich liebe diesen Akzent.
Ich hoffe nun darauf sie nächstes Jahr wieder in Darmstadt sehen und erleben zu können.
Hallo Ihr Lieben, jetzt erstmal nur ein paar Bilder.
Texte folgen wenn ich weniger müde bin.
Und hier der kleine Schnappschuss, der erklärt wo all die Eclairs geblieben sind, die wir für Lisanne gekauft haben (der Graubart)
„Es geht die Provence“, entschied Sonja, „mal kein Land wo
es so aussieht wie in Schottland oder so“. „Hä“, wie meint sie das denn? Egal,
ab in den Sünden, wo sündige Rotweine und leckerer Käse auf unsere Plünderung
warten. Nur mit diesen Argumenten konnten wir den Graubart dazu bringen gen
Süden zu reisen, er mag es nämlich nicht warm, jaja.
Der Drachen wurde klargemacht und in den Abendstunden ging
es los, mit viel Freude auf Urlaub und nur gaaaaaanz wenig Kenntnisse der
Einheimischen Sprache. Das kann ja was werden, so der allgemeine Tenor unserer
sechsköpfigen Mannschaft. Mit uns waren Wilma und Rüdiger sowie mein Kumpel
Shawn das Schaf, unterwegs.
Nach unendlichen Stunden vorbei an Mautstellen und
Autobahnrastplätzen gelang es uns endlich den Drachen vor einem Chalet
festzumachen, vom dem wir nicht wirklich wussten ob es unser Domizil sein
würde, Hausnummern wohl eher unbekannt. Ein vorbeifahrender Einheimischer wurde
angehalten und die erste Überraschung folgte: Er bot sich sofort an, für uns
die Verwalterin anzurufen. Ich dachte die Franzosen sind so dickschädelig, stur
und mögen uns Deutsche nicht, grübel, was hat mir denn der Graubart da so
erzählt? Die Verwalterin sprach englisch, was schon praktisch ist, wenn man nur
ein paar Brocken französisch spricht und das auch nur weil Sonja noch schnell
einen Sprachkurs besucht hat.
Ne halbe Stunde später wurde das Haus erobert, der Pool
eingeweiht, was mit 18 Grad Wassertemperatur doch recht kühl war und für kurze
Aufenthalte sorgte. Dann noch schnell für das Abendessen einkaufen, im Super U
und dann ab zum grillen und früh ins Bett.
Wenn ich so weiter schreibe wird das ein echt langer
Bericht, gelle Dankward? Ja, du quasselst auch wieder wie ein Wasserwall (Der
Schreiberling).
Hier über nehme ich Dankward mal die Hoheit über das
geschriebene Wort.
Provence, damit verbindet man Süden, Sonne, Meer, Märkte
gutes Essen, Kräuter, Lavendelfelder und Olivenhaine.
Was wir (Sonja, Shawn, Sven Dankward) nicht gesehen haben
war das Meer, denn unser Plan war es mal nicht so viele Kilometer zu fahren und
so wichtig war uns das Mittelmeer nicht.
Ausgangspunkt war unser angemietetes Chalet in Cavaillon in
der Region Luberon. Die Morgende und Abende waren durch den Wind schon recht
kühl, was mir sehr recht war und es ist schon schön morgens um 7 mit der ersten
Tasse Kaffee im Liegenstuhl im Garten zu sitzen während die anderen schlafen
und dabei zu zusehen wie die Natur erwacht. Allerdings war es dann in der
Mittaghitze beinahe 30 Grad, was uns doch schon zuviel ist.
Einer der ersten Städte, die wir uns anschauten war L'Isle sur la Sorgue, dort fand am Sonntag ein Antikmarkt statt
allerdings war es eher ein normaler Markt und die Antiquitäten fand man in den
Läden bzw in einem alten Industriegelände, wo viele Händler Plätze in der Halle
angemietet hatten. In der Stadt schlängelten sich kleine Stände mit Kleidung
und Haushaltswaren und dann kamen auch die ersten Lebensmittelstände. Schnell
war das Eis gebrochen und sogar ich bin ohne Französisch-Kenntnisse zu meinem
Käse und meiner Salami gekommen. Es geht doch! Wenn man ernsthaftes Interesse
zeigt und sich Mühe gibt die Händler zu verstehen, dann wird schnell mal das
Messer gezückt und kleine Probierstückchen abgeschnitten. Sehr schön. Nach
reichlicher Beute zog es uns in eine Brasserie und damit zum ersten Pastis.
Hier an der Stelle sei mal vor dem französischen Kaffee gewarnt und wer glaubt
mit Espresso durch zu kommen irrt auch schnell mal. Denn öfter bekommt man dann
doch bloß einen kleinen Kaffee. Und bei Kaffee denke ich an die Mädels und an
Bedürfnisse und da sind wir schon bei den französischen Toiletten. Die
öffentlichen haben meist keinen Sitz wie bei uns und sauber sind die ohnehin
selten.
Dann führte uns der
Weg nach Gordes, einem kleinen Bergdorf, das sich an die Hänge anschmiegt wie
Schwalbennester, war ganz nett aber vielmehr dann auch schon wieder nicht.
Gut man hatte eine
schöne Aussicht und eine Burg konnte man auch besichtigen. Ebenso ein paar
Touriläden aber das war es dann auch schon. Dort war dann auch der EINZIGE
Franzose, der nur am meckern war, so das ich von einer Bestellung Abstand nahm
und statt dessen immer mehr ärgerte.
Der Drache führte
uns zur Abbaye de Senanque das Kloster, das
ist in jedem Buch über die Provence mit blühenden Lavendelfelder davor zu sehen
ist. Leider war die Blütezeit vorbei und dieser schöne Anblick war nicht für
uns bestimmt. Egal rein ins Kloster, allerdings folgte die nächste
Überraschung. Besichtigung NUR im Rahmen einer Führung, Führungen nur in Französisch.
War ja klar aber wir wollten das Kloster sehen und haben die Kröte geschluckt
nichts zu verstehen. Die Führung war dann für uns sehr langweilig und da Türen
immer zu und abgeschlossen wurden, kamen wir nicht so recht voran. Das Kloster
ist sehr schön und wir hätten es eben mehr genossen, wenn wir einfach so rein
gedurft hätten.
Ich möchte Euch heute mal was zeigen, dass ich Samstagabend in den Schubladen vom Graubart gefunden habe. Uns war Langweilig und die zwei waren aus. Da fiel dem Shawn ein, das wir ja mal ins Büro schleichen könnten und dort fiel uns der Text in die Hände *hüstel* Aber vielleicht müsst ihr es dem Dankward ja nicht gleich auf die Nasenspitze binden. Ich fand es eben auch so passend für mich:
-von Dankward-
Ich bin also sesshaft geworden
und wenn alles gut geht, dann bleibe ich für eine längere Zeit in dem kleinen
Bergdorf in Rheinhessen wohnhaft. Die Menschen hier in der Gegend nennen ein
paar Dörfer „Bergdörfer“. Belustigt ob der Tatsache, das diese Erhebung alles
andere als ein Berg ist und gleichzeitig als was besonderes abgestempelt zu
werden, benutze ich diesen Begriff sehr gerne und auch das ich in der
Rheinhessischen Toskana wohnen würde.
Als dieser Gedanke
„Sess-haft-igkeit“ in mich drängte wurde mir schon anders und meine Gedanken
kreisten um dieses Wort: HEIMAT.
Was die Allgemeinheit mit dem Begriff Heimat verbindet,
ist ja bekannt, aber was bedeutet Heimat für mich? Für mich, der mit 18 Jahren
das Elternhaus erst mal in Teilzeit verlassen hat, bevor er mit 23 dann
entgültig seinen eigenen Hausstand gründete. Der bis dahin schon in einigen
Regionen Deutschlands für jeweils ein paar Monate und auch Jahre gewohnt hat.
Für mich hat, nein für mich muß Heimat
doch eine abweichende Bedeutung haben? Ja selbst meine Reisen in andere
Länder müssten mir doch helfen den Begriff Heimat dingbar zu machen. Wenn das
überhaupt möglich ist.
War ich damals in Essen daheim? Nein! In Köln...in
Appen....in Lechfeld....Iserlohn...Nein, nein, nein! Warum nicht? Ich war wohl
zu jung, bin ich doch grad erst ins Leben gestolpert und habe die Welt
entdeckt. Schließlich komme ich aus einem 500 Seelendorf. Da war das Ganze eher
ein Abenteuer für mich und ich hatte keine Zeit in mich reinzuhören und meiner
Seele Tiefe zu gönnen. Im Pfälzer Wald? Ja, da war ein Gefühl von Heimat. Da
blieb ich zwei Jahre und hatte nun auch Zeit für mich als auch für dieses alte
Kulturland.
Sehr stark war der Eindruck „Angekommen zu sein“ in
Schottland, und irgendwie auch in Island und Norwegen ja und auf Amrum. Und
sicher ist nach herkömmlicher Definition der Westerwald meine Heimat. Und
trotzdem habe ich durch meinen Lebensweg einen anderen Begriff von Heimat.
HEIMAT, da steht das Wort
fettgedrückt.....
Hmmm, Heimat ist für mich zuerst
einmal ein Gefühl. Ein Zugehörigkeitsgefühl? Nein, das nicht, dafür fühle ich
mich zu wenig an die Menschen einer bestimmten Region gebunden. Obwohl, ich
doch gerne sage, dass ich ein Westerwälder Basaltkopf bin. Das aber drückt ja
nur aus, wie sehr ich bestimmte Eigenarten
an mir erkenne, die dem Westerwälder allgemeinhin zugeschrieben werden. Aber
vielleicht ist es doch auch ein Zugehörigkeitsgefühl, irgendwie fühle ich mich
einem bestimmten Lebensstil zugehörig....angenähert.
Ist es die Natur? Ja, bestimmt
sogar. Wie der Wald mich einfängt, wie der Bach neben mir sein Lied murmelt,
wie der Nebel mich hinwegnimmt in meine Welt. Wie das Meer eiskalt an meinen
Füßen zieht und Fernweh in mir weckt, wie die Sonne gemäßigt auf mich herab
scheint und wie ich die einsamen Pfade der Berge erklimme, das ist Heimat. Das
ist es aber nicht alles. Da ist ja noch das Wissen. Das Wissen um unsere
Vorderen, die mit Ihrem Kult von Urzeiten an schufen was in mir Heimat
wurde, die mich verstehen lassen. Heimat ist auch ein Ort der Ruhe und eines
sinn-vollen Lebens. Wenn dann noch ein paar Menschen da sind, die so fühlen wie
ich, dann fühle ich mich daheim....Heimat ist für mich nicht regionalbezogen, Heimat
ist in mir.
Heimat ist wie ein gut schmeckender Cocktail aus Gefühl,
Natur und Wissen. Ich glaub ich bin angekommen und nicht nur in dem kleinen
Bergdorf in Rheinhessen...
Schon länger angedacht und durch einen Kommentar von dem
Kräuterfraala angeschubst. Will ich, Sweyn mal was zu meinem Blog sagen.
Quasi ein „Making of…“
Meine Heimat hier im Netz ist dieser Blog und der sollte
schon eine angemessene Tapete, sprich ein schönes Hintergrundbild bekommen. Hier
hat Dankward mir geholfen und das Bild entstand unter anderem aus einem Foto
des „Ring of Brodgar“ (fotografiert von Sonja) einer Steinkreisanlage, die
sogar größer als der berühmte Stonehege ist. Zu finden ist er in meiner Heimat auf
den Orkney Inseln, genauer auf Mainland. War doch klar, dass ich so was haben wollte, oder? Dann hat
er noch auch wenn man es kaum sieht ein Blatt aus den Orkneyinga Saga, auf dem
die Rede von mir ist *hüstel*, hinzugefügt. Und noch ein paar Kleinigkeiten runden das Bild ab, dann das
ganze vergilben lassen und fertig war es. Und die Raben stehen für Dankward.
Derzeit stammen die meisten Landschaftsbilder aus dem
letzten Schottlandurlaub von Sonja und Dankward, ihr wisst schon der Urlaub, bei
dem sie mich mitgenommen haben. Und das mag ich an den beiden so, sie lieben
wie ich auch, die nördlicheren Gefilde und Schottland ist für sie was ganz Besonderes
und wer weiß, vlt geht es später mal für sehr viel länger in meine Heimat. Ich
arbeite dran *gggg*.
Hier und jetzt mal lüfte ich exklusiv ein kleines Geheimnis:
„Isch abe gaarr keine Fingger“ von daher muß Dankward hier alle Texte
schreiben. Ich zwinge ihn dazu, für irgendwas muß meine Axt ja gut sein. Und
nein, es gibt keine zwei Schreiberlinge, wie schon vermutet wurde. Nur darf
Dankward ab und an auch mal in seinem Namen, seine Gedanken veröffentlichen.
Verständlich oder alles zu wirr?
Wir waren gestern Abend mal wieder kurz auf dem Winzerfest in Bingen am Rhein. Obwohl es am Rhein ja wirklich viele Feuerwerk-Shows zu sehen gibt, ist es diese, die Dankward am besten gefällt.
Es gehört dazu dass sich die Leute an den verschiedenen Plätzen treffen und jeder hat ne Flasche Wein und Gläser dabei und man steht zusammen und läßt die Bilder mit der Musik auf sich wirken. Dankward und Sonja hatten eine echt leckere Beeren-Auslese dabei. Und keiner von uns hat heute Kopfweh :-)
Hier mal ein paar Bilder, wenn auch von 2008.
Der Schwerpunkt liegt bei der Illumination der Burg,
dass gesamte Feuerwerk ist noch viel prächtiger,
es war einfach toll so was mal zu erleben, so als alter
"Jeder Tag in unserem Leben, ist ein Tag auf dem uns eigenen Weg. Wir setzten Schritt für Schritt und wissen doch nicht wo es hingeht. So mag uns das Leben wie ein Dickicht erscheinen durch das wir uns durch kämpfen müssen. Wer weiß wann es enden wird."
-Dankward der Rabe-
"Every
day in our lives is a day on our own path.We sat down step by step and
do not know yet where it goes. So we may seem life like a maze
through which we must fight our way through. Who knows when it will end." -Dankward der Rabe-
Nachdem ich so lange gebettelt habe, hat Dankward mit jetzt bei YouTube einen Kanal eingerichtet. Dort habe ich eine Playliste angefangen, mit Musikstücken von Künstlern, die wir dieses Jahr noch mit einem Konzertbesuch beehren wollen. Um sie leichter erreichen zu können gibt es in der Linken Spalte einen Monitor da müßt ihr nur draufdrücken. GGF einfach mal runter scrollen und immer nach dem Monitor Ausschau halten
I needed a long time discussion with Dankward, but now i have my own YouTube Channel with a playlist. You will finde the music of artist, which i will visit the concert in this year. You could find the monitor buttom also at the left hand site, just pushed. Or use the link above.
Nun ja ich bin ja nicht gerade als ein ängstlicher Mann bekannt und auch Dankward steht seinen Mann im Leben. Was wir da erlebten war der Moment, an dem wir dem Drachen Nidhögg ins Maul geschaut haben. Angstschweiß, Panik, Todesgewissheit, „Hilfe…..“. Ihr fragt ernsthaft nach dem Warum? So ein diabolischer Blick sagt doch schon alles. Und wir waren dem völlig ausgeliefert. Wir befanden uns am Anfang von Ragnarök…
Aber von vorne. Unterwegs in Schottland wollten wir nach Applecross. Da führen zwei Wege hin, einen langen an der Küste entlang und eine kürzere Passstraße über den Berg. Abkürzung? Da sollte man stutzen. Als wir im Reiseführer davon gelesen hatten dachten wir ja noch, Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und wir fuhren munter los. An der besagten Abfahrt dann ein großes Schild: Nur für erfahrenen Autofahrer, keine Wohnwagen, keine Wohnmobile, keine Fahrräder.
Oh Graus, denn Sonja wollte die Strecke unbedingt selber fahren (schaut wie sie kuckt). Dankward konnte mit Engelszungen erreichen, das Sonja nur die Strecke Berghoch fuhr, nicht das Sonja schlecht Auto fahren würde, aber eine kleine Sehschwäche und Höhenangst sind keine gute Gesellschaft für so ein Abenteuer.
Dann ging es den Berg hoch und „uuuhhaaaaaaaa“. Ich hab uns schon den Abhang runter stürzen sehen, sah wie die Geister der Berge nach uns griffen und wie unsere Knochen von Geier abgenagt werden, das uns nie jemand finden würde, dass ich gar nicht genug Survival Sendungen auf DMAX gesehen habe um hier zu überleben, dass ich lieber mit dem Schiff ans Ende der Welt fahren würde und was wäre schon Garm gegen das hier und…….
Ups, der olle Graubart tippt mir gerade auf die Schulter und schaut mich so komisch an, ich solle vlt, doch schreiben, dass wir an dem Abend dann ein paar Pint´s getrunken haben und je öfter wir die Geschichte erzählt haben, desto, na ihr wisst schon.
Am Ende sind wir heil angekommen, haben unser Zelt auf dem Campingplatz aufgebaut und sind in den örtlichen Pub, eine leckeres haggis on ciabatta mit Käse überbacken (sieht so aus) und ein zwei leckere Bierchen und alles war wieder gut.
Dankward´s Reise-Infos:
Die Strecke über den Caddlepass ist für Großbritannien was Besonderes weil:
Es die höchste und längste Serpentinenstraße dort ist. Erfahrene Alpenüberquerer sind schlimmeres gewöhnt. Allerdings ist auch dies eine Single-lane , sprich eine Spur für beide Richtungen mit Ausweichbuchten. Daher muss der Blick des Fahrers immer auf der Strecke sein, egal wie beeindruckend die Umgebung aussieht. Leider haben wir auch mehrmals Radfahrer mit schwerem Gepäck gesehen, das wird dann ganz schön blöd. Liebe Radfahrer, lasst es lieber sein. Ihr bringt dann Euch und andere in unnötige Gefahr.
Applecross: Wer nach Schottland fährt und sich für Gärten interessiert, der sollte hier mal in den Walled-Garden http://www.applecrossgarden.co.uk/ gehen. Für uns ein wirklicher Kontrast zu den sonst so üblichen Rhododendren - Zentren, dir mir gar nicht gefallen haben. Hier waren überwiegend einheimische Gewächse so angepflanzt, dass man einen echten Ort der Ruhe fand. Schade dass das Café noch zu hatte.
Das Pub http://www.applecross.uk.com/inn/ war urgemütlich und draußen konnte man immer wieder neue Mottoradreisende ankommen sehen und hatte einen Blick aufs Wasser. Was mit in Schottland immer wieder postiv auffällt ist, wie unkompliziert es sein kann. Die Frage welches Bier ich wolle, beantwortete ich mit „Eines, das gut ist“. Der Barkeeper servierte mir eine kleine Auswahl in Schluckgröße, so dass ich mich selber entscheiden konnte. Natürlich ohne dass ich die bezahlen sollte. Und auch das Essen dort war durchaus als, sehr lecker, einzustufen.
June 2010, the devil´s trip to applecross.
I suppose i´m well known as a strong man, and Dankward also. But what’s happened at this trip, was to see in the Face of Nidhögg. Cold sweat, panic, contemplation of death, “help…..” You really ask me why? This diabolic look, say’s everything. We be commited to alls this. It was the beginning of ragnarök, I guess.
Start from the beginnings. We are traveling through scotland and wanted to go to applecross. There are two different routes, a long one at the coast and a pass over the mountain. A shorts cut? You should stop short. We found an article to this route in our travel guide, but we thought “Things are never as bad as they seem“. So we start in a good mood. At the beginning of the way, there was a sign which say’s: no, dormobile, no caravan, no bicycle.
Oh Horror, because Sonja wanted to drive the pass by herself. (Look at this facial expression).
Dankward spoke with the tongues of angels to achieve, that she will drive only the way uphill.
It´s not because her driving is bad, but a little amblyopia and a fear of heights are not the right comrades to this adventure.
The road start to go uphill and „uuuhhaaaaaaaa“. I had foresaw that we would fall down, how the Spirits of the Mountains would took us and how vultures eat our bones, nobody would found us, hey I didn’t saw enough survival Shows at DMAX to rescue my self, that I would prefer to be at a ship to the end of the world, and Garm, the four eyes dog of hel was nothing to this and…..
Oppps, i feel a fingertip on my shoulder, it’s the old greybeard Dankward, he remind me to let you know, that we had a cuple of Pint´s of good Scottish beer. I guess you know that. Some men, some beer and a good story again and again.
The Truth is, we arrived in a good condition, and we took a place at the Camping site. And later we went to the local Pub and had a good haggis on ciabatta with Cheese(looks like this), and of course some good beer.